Monat: August 2016

Topfit mit veganer Ernährung

Nachdem viele Leute ihre Ernährung auf vegetarisch umgestellt haben, um auf Fleisch zu verzichten, sind auch immer mehr Menschen den nächsten Schritt gegangen und sind vegan geworden. Das ist auf den ersten Blick eine radikale Umstellung – kein Fisch, kein Fleisch, keine Milchprodukte, keine Eier – kurz keine tierischen Produkte. Und oft werden Veganer mitleidig gefragt: „Was isst Du denn dann?“ Doch ganz so kärglich ist die pflanzliche Kost nicht, wie sie auf den ersten Blick scheint. Und es gibt auch viel, das für eine bewusstere Ernährung im Alltag spricht. Also warum ist vegan gesund und wie sieht der „begrenzte“ Speiseplan aus?

Warum vegan leben?

Die Hauptgründe warum Leute ihre Ernährung auf vegan umstellen sind entweder gesundheitlich, ethisch oder persönlich. Bei persönlichen oder ethischen Gründen geht es eben darum, dass man nicht mit der Art der Produktion unseres tagtäglichen Essens einverstanden ist. Es geht eben besonders um die schlechte Tierhaltung und -schlachtung. Auch gesundheitliche Gründe setzten hier an. Wenn die Tiere billiges und schlechtes Futter bekommen oder in unhygienischen Zuständen gehalten werden, dann wird sich dies auch im Fleisch, in der Milch oder den Eiern absetzten. So versuchen viele auf Ihre Gesundheit zu achten, indem sie weniger Fleisch essen, oder eben ganz auf Fleisch oder tierische Produkte verzichten.

Aber fehlen dann nicht einige Nährstoffe?

Bei strikt veganer Ernährung fallen natürlich einige Nährstoffe weg, die es nur bzw. in dieser Form nur in tierischen Lebensmitteln gibt. Es geht unter anderem um Eisen, Jod, Vitamin D, B2 und B12. Eine dauerhafte Unterversorgung wäre im Gegenzug auch ungesund. Doch können Veganer mit einigen Lebensmitteln ihr Defizit wieder wettmachen. So gilt Spinat oder auch Salat als pflanzlicher Eisenlieferant. Vitamin B2 ist auch im Spinat vorhanden, aber auch in Brokkoli oder Spargel. Wer sich um seinen Eiweißhaushalt Gedanken macht, der kann auf Tofu, Nüsse und Soja zurückgreifen. In allem gilt, dass eine ausgewogene Ernährung wichtig ist. Viele Athleten ernähren sich auch vegetarisch oder sogar komplett vegan und oft berichten sie, dass sie sich körperlich und mental besser fühlen, wenn sie auf Fleisch verzichten. Die Top-Tennis Spielerin und Favoritin bei den Live Wetten Serena Williams hält sich zusammen mit ihrer Schwester Venus an einen veganen Speiseplan. Dieses Jahr haben beide bei den Olympischen Spielen in Rio die Silbermedaille im Frauen Doppel gewonnen – also sind sie nach wie vor topfit.

Leckere Rezepte – ganz natürlich und vegan

Leider hängt der veganen Kost immer noch das Stigma nach – außer Körner und grünen Blättern kann man dann ja nichts mehr essen. Das stimmt so aber nicht. Auf den ersten Blick sieht es so aus, dass viele Lebensmittel einfach wegfallen. Dafür bleiben aber auch ganz viele weiterhin auf dem Speiseplan und da man auch leicht Alternativen findet, ist vegan leben nicht so karg, wie es auf den ersten Blick den Anschein hat. Die meisten Lieblingsrezepte lassen sich auch leicht abwandeln und so muss man nicht auf alles verzichten. Bei Chefkoch zum Beispiel sind einige leckere vegane Rezepte versammelt. Auch einige vegane Food Blogs können gute Inspiration geben, um einen abwechslungsreichen Speiseplan zu gestalten.

Egal ob man sich für einen komplett veganen Lebensstil entscheidet, oder nur ab und an so isst – vegane Kost muss nicht langweilig und nährstoffarm sein. Mit den richtigen Ideen muss man auf leckeres Essen nicht verzichten. Außerdem ist vegane Kost gesund, solange man sich ausgewogen und seinem Körper angepasst ernährt. Also – warum nicht einmal ausprobieren? Es gibt viel Leckeres zu entdecken.

Funktionelles Bewegungstraining für ein besseres, gesundes Lebensgefühl

Bewegungsmangel und einseitige Beanspruchung führt im Körper zu einer Disharmonie und zur Schwächung bestimmter Muskelgruppen, wodurch Veränderungen in der Körperhaltung bis hin zu Schmerzen entstehen können. Der Bewegungsmangel ist darauf zurückzuführen, dass überwiegend Tätigkeiten im Sitzen ausgeführt werden, ganz gleich ob im Berufsleben oder Zuhause. Vielfach fehlt auch die Motivation, neben Beruf und Familie noch zusätzlich Sport zu treiben. ein Fitnessstudio, wo nur Gewichte gestemmt werden, kommt sowieso überhaupt nicht in Frage. Eine optimale Möglichkeit sich sportlich zu betätigen, die Figur zu formen und sanft Muskeln aufzubauen, ist das funktionelle Bewegungstraining. Hierbei ist der eigene Körper das Trainingsgerät. Die Zusammenarbeit der einzelnen Muskelgruppen ist die Grundlage für dieses spezielle Workout.

Besonderheiten des funktionellen Bewegungstrainings

Das funktionelle Bewegungstraining ist ein Kraft-Workout, wo auf Maschinen, Gewichte und Gerätepolster, die für Halt sorgen, verzichtet wird laut www.naturmed.de. Denn die dreidimensionalen Übungen wie Sprünge, Ausfallschritte, Klimmzüge, Kniebeugen und Stützvarianten werden mit der eigenen Bauch- und Rückenmuskulatur stabilisiert. Daraus ergibt sich der große Vorteil, dass durch die komplexen Übungen den Körper im Ganzen trainiert und Bewegungsabläufe gestärkt werden. Während wir Laufen, Werfen und Springen, abreiten die Muskeln fein dosiert zusammen, um die Kraft zu übertragen und an die jeweiligen Muskelketten weiterzuleiten. Ist eine Muskelgruppe zu schwach, fehlt die richtige Koordination und die freigesetzte Energie verpufft ins Leere.

Der Kopf trainiert beim funktionellen Bewegungstraining mit

Um Bewegungen durchzuführen wird nicht nur Hardware, sondern auch Software benötigt – nämlich die Muskulatur und der Kopf! Denn beim funktionellen Bewegungstraining werden bestimmte Bewegungsmuster durchgeführt. Sie trainieren neben der Kraft und Koordination auch die Beweglichkeit, Ausdauer, Schnelligkeit, Haltung und das Körpergefühl, indem die Gelenke und Muskeln stabilisiert werden. Trainer, Sportwissenschaftler, Therapeuten und Sportler sind sich einig, dass das neue Ganzkörper-Konzept des funktionellen Bewegungstrainings die beste Möglichkeit ist, den Körper zu stärken und deutlich leistungsfähiger zu werden.