Bewegungsmangel und einseitige Beanspruchung führt im Körper zu einer Disharmonie und zur Schwächung bestimmter Muskelgruppen, wodurch Veränderungen in der Körperhaltung bis hin zu Schmerzen entstehen können. Der Bewegungsmangel ist darauf zurückzuführen, dass überwiegend Tätigkeiten im Sitzen ausgeführt werden, ganz gleich ob im Berufsleben oder Zuhause. Vielfach fehlt auch die Motivation, neben Beruf und Familie noch zusätzlich Sport zu treiben. ein Fitnessstudio, wo nur Gewichte gestemmt werden, kommt sowieso überhaupt nicht in Frage. Eine optimale Möglichkeit sich sportlich zu betätigen, die Figur zu formen und sanft Muskeln aufzubauen, ist das funktionelle Bewegungstraining. Hierbei ist der eigene Körper das Trainingsgerät. Die Zusammenarbeit der einzelnen Muskelgruppen ist die Grundlage für dieses spezielle Workout.

Besonderheiten des funktionellen Bewegungstrainings

Das funktionelle Bewegungstraining ist ein Kraft-Workout, wo auf Maschinen, Gewichte und Gerätepolster, die für Halt sorgen, verzichtet wird laut www.naturmed.de. Denn die dreidimensionalen Übungen wie Sprünge, Ausfallschritte, Klimmzüge, Kniebeugen und Stützvarianten werden mit der eigenen Bauch- und Rückenmuskulatur stabilisiert. Daraus ergibt sich der große Vorteil, dass durch die komplexen Übungen den Körper im Ganzen trainiert und Bewegungsabläufe gestärkt werden. Während wir Laufen, Werfen und Springen, abreiten die Muskeln fein dosiert zusammen, um die Kraft zu übertragen und an die jeweiligen Muskelketten weiterzuleiten. Ist eine Muskelgruppe zu schwach, fehlt die richtige Koordination und die freigesetzte Energie verpufft ins Leere.

Der Kopf trainiert beim funktionellen Bewegungstraining mit

Um Bewegungen durchzuführen wird nicht nur Hardware, sondern auch Software benötigt – nämlich die Muskulatur und der Kopf! Denn beim funktionellen Bewegungstraining werden bestimmte Bewegungsmuster durchgeführt. Sie trainieren neben der Kraft und Koordination auch die Beweglichkeit, Ausdauer, Schnelligkeit, Haltung und das Körpergefühl, indem die Gelenke und Muskeln stabilisiert werden. Trainer, Sportwissenschaftler, Therapeuten und Sportler sind sich einig, dass das neue Ganzkörper-Konzept des funktionellen Bewegungstrainings die beste Möglichkeit ist, den Körper zu stärken und deutlich leistungsfähiger zu werden.